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Adolph van der Linden

ist, wie schon sein Vater, Kaufmann in Dordrecht, gehört seit 1700 der Münze von Holland an und ist von 1719-1728 Schöffe (provoost) der Münze. Im Jahr 1700 heiratet er Margerita van Slingelant, Witwe des am 4.2.1696 in Delft verstorbenen Cornelis Bon.

Margerita van Slingelant, Tochter des Pieter van Slingelandt und dessen Ehefrau Maria Jacobs, wohnt nach ihrer Trauung mit Cornelis Bon am 14.2.1688 in Delft. Maria Bon, die Tochter der Eheleute Cornelis Bon und Margerita van Slingelant, heiratet 1720 den Willem Velsen, Pfarrer in Delft. (Deren Sohn Cornelis Velsen wird später Pfarrer in Meteren.)

Am 14.4.1705 erteilt Adolff van der Linden, Kaufmann in Dordrecht, in seinem Namen und als Nachlass-Verwalter seines verstorbenenVaters Johannes van der Linden, Kaufmann in Dordreht, Vollmacht an Cornelis Machielsz, Schmiedemeister, wohnhaft "op Drostee" im Land von Cadzand (Süd-Flandern), um von Cornelis van de Cappelle, wohnhaft in Zuidzande im Land von Cadzand, die Summe von 535 gl. 12 st. 12 penn. einzufordern, die dieser ihm und den Erben seines Vaters noch schuldet.

Am 15. Januar 1725 wird der "koopman in ijzer te Dordrecht", Adolph van der Linden, im Testament der Anna Vligerius, Witwe des Ijsaack Vermande, zum Vormund ihrere minderjährigen Kinder benannt. Dies geschieht ohne Wissen des Adolph van der Linden, der erst nachdem er genaue Informationen über das Erbe bekommen hat, über die Annahme entscheiden soll.

1726 benennt Adolph van der Linde in seinem Testament den volljährigen Sohn Johann zum Vormund über seine minderjährigen Kinder und Erben.

Am 21. September 1726 erklärt Adolf van der Linden, Kaufmann in Dordrecht, Witwer und Miterbe der Margrita van Slingeland, dass diese ihrer Tochter Maria Bon, aus der ersten Ehe mit Cornelis Bon, und jetzt vereiratet mit Herrn Willem Velse, Pfarrer in Delft, zwei Leibrenten von je 100 ponden (40 Groten je Pond) jährlich, datiert 1.8.1696 und 16.8.1696, vermacht. Und dass weder er noch seine Kinder aus der Ehe mit Margrita van Slingeland Anrecht hierauf haben.