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zuletzt aktualisiert 5.12.2008

Adolph HEINTGES

Schmied in Lintorf, gestorben 1644-46

Aus Adolph Heintges Leben findet man Spuren sowohl in Lintorf und Ratingen als auch in Dordrecht. Er gehört dem Ältestenrat der Ratinger reformierten Gemeinde an und ist in vielen Protokollen der Ratinger Gemeinde, die aber bisher leider noch nicht ausgewertet werden konnten, genannt.

Coenraet Damisz. van der Linden erwähnt seinen Bruder Adolph und dessen Sohn Conrad erstmals in dem 1626 in Dordrecht aufgesetzten Testament. In dem Testament von 1636 wird der Bruder "Alff Damasz" (= Alf, Dam's Sohn). mit einer Summe von 14.000 Gulden bedacht.

Der Name des Lintorfer Schmiedes Adolph Heintges, bzw. Adolph Damasz. ist in den folgenden Dordrechter Urkunden zu finden:

Am 7 May 1629 erscheinen vor dem Notar Daniël Eelbo in Dordrecht: Oloff Willemsz., Brotbäcker, Bürger von Dordrecht, im eigenen Namen und auch aufgrund mündlicher Vollmacht für seinen Bruder Geurt Willemsz. in Amsterdam. Er erteilt "Oloff Heijnckes in Lintdorp" und "Geerart inde Croon in Ratingen" Vollmacht, den Besitz der Neesken opden Hulsdijcken, Witwe von Willem Jansz. Colff, den zu Schooman verstorbenen Eltern von Oloff und Geurt, aufzuteilen und ihren Anteil des Erbes in Empfang zu nehmen, ggf. zu verkaufen und nötigenfalls rechtliche Schritte einzuleiten.
Als Zeuge unterschreibt Jacobus Gerritsz., wohnhaft in Ratingen. Oloff Willemsz. unterschreibt mit 'W'.

Am 14.9.1636 unterschreibt "Oloff Damasz, smid van Lintorf" als Zeuge das Testament der Anneken Barents, 27 Jahre.

In einem Auszug aus dem Armenbuch der Lintorfer katholischen Gemeinde heißt es gem. dem 1878 erschienenen Buch "Einige geschichtliche Nachrichten über Lintorf" (HStA Sign. VI L 19):
Kirchenrechnung des Ehrsamen Kirchenmeisters Johannen Hegmann de anno 1636-37: ... Empfanck ahn Geld ... von Adolph Heintgens von einem Stück Landes uffm Luitelenberg 1 Gld

In den Protokollen des Ältestenrates der reformierten Ratinger Gemeinde steht unter dem 27.12.1644: "...Adolf Heinkes, Eltister zu Lintorff ist wegen Leibesschwachheit abwesend gewesen".

1646 berücksichtigt der in Dordrecht lebende Bruder Conrad, für den Fall dass er selbst keine Nachkommen hinterlässt, die Kinder bzw. Nachkommen seiner verstorbenen Brüder Hendrick und Adolf mit insgesamt 20.000 Gulden. Adolph Heintges ist also zwischen 1644 und 1646 verstorben.


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