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Cäcilia van der Linden

Selia van der Linden macht ihr Testament am 7. Oktober 1657, (während der von 1655 bis 1657 herrschenden schweren Pestepidemie in Dordrecht) mit "pestziekte" krank zu Bett liegend, und bestimmt ihre Mutter Maria van Mispelshoef zur Universalerbin. Sie verfügt, dass alle ihre Kleidung der Schwester Johanna zukommen soll.

Selia hat die Epidemie überstanden und 1662 heiratet sie den Jacob Casteleijn, Sohn eines wohlhabenden Eisenhändlers aus Rotterdam..

Am 2. September 1665 ist sie Taufpatin bei der in Lintorf geborenen Celia Heintges, Tochter des Schmiedes Dam Heintges und dessen Ehefrau Irmken von der Schlippen.

Selia und Johanna van der Linden, die Töchter des Johann van der Linden, sind die einzigen leiblichen Nachkommen ihres vermögenden Großvaters Coenraet Damisz. van der Linden, dessen Erbe insbesondere aufgrund der handschriftlichten Nachträge umstritten ist.

Nach dem Tod des Großvaters finden sich hierüber diverse Notariatsurkunden:

Bezüglich der Besitztümer im Bergischen Land erteilt Jacobus Castelijn, der Ehemann der Selia von der Linden, dem Hans Pietersz. Grondt in Solingen Vollmacht, Auskunft darüber zu geben, ob Coenraet Damisz van der Linden, der verstorbene Großvater seiner Ehefrau, nicht ein Anrecht auf 2000 Reichsthaler aus dem Brief auf Hof Diepensiepen habe. (Siehe auch "Coenraet Damisz. van der Linden")

1666 vereinbaren die Vertreter der Dordrechter Erben von Coenraet Damissen (Celia und Johanna van der Linden) mit den Lintorfer Erben (vertreten durch Dam Heijntges, Maurits Adolfsen und Hans Temanger), dass die Lintorfer Erben die Eigentümer der von Coenraet Damisz. van der Linden ohne Notar und Zeugen vermachten 5450 Reichstaler bleiben sollen. Im Gegenzug zahlen sie vor dem 1. Mai 1667 an die Dordrechter Erben die Summe von 1600 Reichstalern.

Am 12. März 1667 wir notariell festgehalten, dass die Vormünder der Celia und Johanna van der Linden von der reformierten Ratinger Gemeinde 200 Reichstaler aus der Hand des Dordrechter Kaufmannes Adolph von er Linden erhalten haben. Diese Zahlung steht im Zusammenhang mit der am 9. Juli 1666 getroffenen Vereinbarung zwischen den Dordrechter Erben und dem Ältesten der Ratinger reformierten Gemeinde, Paul Schlippert.

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